Freiheit für den Umwelthelden Paul Watson

Rettet den Regenwald e.V.

Freiheit für den Umwelthelden Paul Watson

Paul Watson wurde mehrfach international für seine Arbeit ausgezeichnet

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

einer der wichtigsten Schützer der Meere, Paul Watson, wurde am Montag am Frankfurter Flughafen festgenommen. Sein Vergehen: Vor der südamerikanischen Küste hatte er 2002 hunderte Haifische vor dem grausamen Finning bewahren wollen. Bei dieser tierquälerischen Methode werden den Tieren die Rückenflossen abgetrennt, dann werden sie ins Meer zurückgeworfen, wo sie langsam verenden.

Obwohl selbst Interpol empfohlen hat, Paul Watson nicht festzunehmen und eine internationale Fahndungsausschreibung ablehnte, hat das Amtsgericht Frankfurt seine Festhaltung beschlossen. Diese Entscheidung ist absurd!

Unsere Erde braucht mutige Menschen, die sie verteidigen. Bitte fordern Sie bei der Justizministerin die sofortige Freilassung von Paul Watson.

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Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
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Gründer von Tierschutzgruppe Sea Shepherd bleibt in Haft

AFP VOM 14.5.2012 | Nachrichten – Allgemein | 357 Aufrufe Mehr zum Thema: Sea Shepherd, Tierschutzorganisation

Haftbefehl Costa Ricas gegen Paul Watson

Gründer der Tierschutzgruppe Sea Shepherd bleibt in Haft
Gründer der Tierschutzgruppe Sea Shepherd bleibt in Haft

Der Gründer der Tierschutzorganisation Sea Shepherd, Paul Watson, sitzt in Deutschland in Haft. Watson wurde am Sonntag aufgrund eines internationalen Haftbefehls am Flughafen Frankfurt am Main festgenommen, wie Sea Shepherd und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Montag mitteilten. Laut der Umweltorganisation wirft Costa Rica Watson wegen eines Einsatzes gegen die Jagd auf Haie Behinderung der Schifffahrt vor.

Ein Haftrichter am Amtsgericht Frankfurt entschied am Montagnachmittag nach Angaben von Watsons Anwalt Oliver Wallasch, dass der Tierschützer vorerst in Haft bleibt. Dieser erließ demnach eine sogenannte Festhalteanordnung. “Mein Mandant ist entsetzt”, sagte Wallasch.

Der Haftbefehl bezieht sich laut Sea Shepherd auf eine Aktion aus dem Jahr 2002, als die Organisation vor der Küste Guatemalas einen Dokumentarfilm über die brutale Jagd auf Haie drehte. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt sagte, Watson werde vorgeworfen, ein anderes Schiff behindert und die Besatzung gefährdet zu haben. Die Entscheidung über eine Auslieferung müsse das Oberlandesgericht treffen.

Umweltexperten zufolge werden etwa 73 Millionen Haie pro Jahr getötet, insbesondere indem ihre Flossen abgehackt werden. Für diese wird viel Geld bezahlt, da sie in der chinesischen Küche als Delikatesse gelten. Die Tiere werden nach dem Abhacken der Flossen zurück ins Wasser geworfen, wo sie qualvoll verenden.

Im Gefängnis erhalte Watson Unterstützung durch die EU-Parlamentarier Daniel Cohn-Bendit und José Bové, teilte die Umweltorganisation mit. Sea Shepherd hoffe, dass die Politiker den gebürtigen Kanadier aus der Haft holen könnten, “bevor dieser Unsinn weitergeht”.

Die Nichtregierungsorganisation Sea Shepherd hat sich den Schutz der Meeresbewohner auf die Fahnen geschrieben. Bekannt ist sie vor allem für ihren alljährlichen Einsatz gegen die japanische Walfangflotte in der Antarktis. In diesem Jahr warfen Aktivisten Stinkbomben auf japanische Walfangschiffe und setzten Taue ein, um die Schiffsschrauben zu behindern. Wegen der Behinderung durch die Walfanggegner tötete Japan zwei Drittel weniger Tiere als geplant.

© AFP Agence France-Presse GmbH 2012

vom 17. Mai 2012
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Liebe Freunde der Tiere,
Captain Paul Watson, der Gründer der Sea Shepherd, wurde am Sonntag, 13. Mai, in Frankfurt am Flughafen verhaftet! Grundlage für die Verhaftung ist ein Haftbefehl aus Costa Rica. Nun sind die deutschen Behörden wohl dabei, die Auslieferung von Captain Watson nach Costa Rica voranzutreiben. Der Haftbefehl aus Costa Rica kann als politisch motiviert angesehen werden, die Bundesrepublik Deutschland macht sich nun zum Handlanger.
Detaillierte Infos finden Sie hier:
Captain Watson wird durch die Behörden in Costa Rica beschuldigt, 2002 eine
angebliche Verletzung des Seeverkehrsrechts begangen zu haben, als er während Dreharbeiten auf illegale Shark Finning-Aktivitäten stieß, die von einem costa-ricanischen Boot durchgeführt wurden. Im weiteren Verlauf wurden tausende von getrockneten Haifischflossen gefunden. Finning ist eine unglaubliche Tierquälerei. Den gefangenen und erschöpften Haien werden oft bei vollem Bewusstsein die Flossen abgeschnitten und ihre Körper wieder ins Meer zurück geworfen, wo die Haie, die ohne ihre Flossen nicht mehr schwimmen können, auf den Meeresgrund sinken und einen grausamen und unsinnigen Tod sterben.
Paul Watson leistet mit seiner Schiffsflotte und seinen Leuten einen beispiellosen Einsatz auf See, um Wilderei und das grausame Abschlachten von Delfinen, Haien etc. zu verhindern.
Es ist mehr als wahrscheinlich, dass die strafrechtliche Verfolgung in Costa Rica nach so langer Zeit ausschließlich politisch motiviert ist und ihm ein unfairer Prozess bevorstehen würde. Vor diesem Hintergund lehnte auch Interpol eine internationale Fahndungsausschreibung ab.
Mit internationaler Unterstützung muss es gelingen, Captain Watson frei zu bekommen. Bitte beteiligen Sie sich an der angelaufenen Online-Petition:
Hier finden Sie einen weiteren Brief/Petitions-Entwurf
Wir müssen Solidarität mit Captain Watson zeigen, ihn frei bekommen und seine Auslieferung verhindern. Bitte protestieren auch Sie mit uns!
Herzliche Grüße
für pro iure animalis
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos
Weitere Infos unter:
www.pro-iure-animalis.de

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Dr. Gunter Bleibohm
Im Linsenbusch 3   |  67146 Deidesheim |  06326-962234  |  bleibohm@pro-iure-animalis.de
Harald Hoos 
Bornergasse 45  |  76829 Landau  |  06341-899040  |  hoos@pro-iure-animalis.de

 

Ein Gedanke zu “Freiheit für den Umwelthelden Paul Watson

  1. Ich appelliere an die Bundeskanzlerin, an die Bundesjustizministerin und sonstige Entscheidungsträger, den unermüdlichen, mutigen Kämpfer Paul Watson, der sich unter Einsatz seines Lebens gegen das brutale Abschlachten der Meeressäuger, sowie für das Ökosystem Meer insgesamt, engagiert, nicht an Costa Rica auszuliefern.
    Wer Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern anprangert, ist zwangsläufig verpflichtet, selbst auf die strikte Einhaltung der Menschenrechte zu achten, insbesondere im eigenen Land. Aktuell ist dazu die beste Gelegenheit.

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