Zitate

Das Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und erweitert dadurch die moralische Befriedigung seines Lebens.
Leo Tolstoj
Wir befinden uns mitten in einer Periode des großen Artensterbens, dennoch sind die meisten Menschen blind dafür. Sie sind so beschäftigt mit ihrem trivialen Zirkus, den anthropozentrischen Zeitvertreiben, Sport, Kunst, Klatsch, Politik, Wein, Essen und Unterhaltung. Die Menschen fiedeln, während die Erde brennt. Captain Paul Watson, www.seashepherd.org

An allem Unrecht, das geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.

Erich Kästner, Das fliegende Klassenzimmer

 

„Alles, was du tun kannst, wird in Anschauung dessen, was getan werden sollte, immer nur ein Tropfen statt eines Stromes sein, aber es gibt deinem Leben einen Sinn und macht es wertvoll!….
… Das Wenige, das Du tun kannst, ist viel – wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst.“

Albert Schweitzer

Das Gesetz ist das Eigentum einer unbedeutenden Klasse von Vornehmen und Gelehrten, die sich durch ihr eignes Machwerk die Herrschaft zuspricht.
Georg Büchner
Der Kapitalismus basiert auf der seltsamen Überzeugung, daß widerwärtige Menschen mit widerwärtigen Motiven irgendwie für das Gemeinwohl sorgen könnten.
John Maynard Keynes
Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, und es gnade euch Gott.
Carl Theodor Körner

Die Dornenkrone der Schöpfung hat die Erde zu einem einzigen gigantischen Friedhof gemacht. Es starben und sterben viele wertvolle Tiere durch die Hand wertloser Menschen. Eine parasitär und asozial lebende Menschheit vermehrt sich täglich um 200.000 Köpfe. Das ist d i e apokalyptische Zahl für unsere geschundene Erde und die Ursache dafür, daß die Zukunft von Natur, Tieren und Menschen vernichtet wird. Für die Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze.

Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen,
daß das was wir Wirklichkeit getauft haben, eine
noch größere ILLUSION ist als die Welt des Traumes.
(Salvador Dali)

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

Mahatma Gandhi (1896-1948) Indischer Freiheitskämpfer und Pazifist

WER DIE WAHRHEIT NICHT KENNT, IST BLOSS EIN DUMMKOPF. ABER WER SIE KENNT UND EINE LÜGE NENNT, IST EIN  V E R B R E C H E R

Wenn die Menschen nur über das sprechen würden, was sie begreifen, wäre es ganz still auf der Welt.

Neid ist unglückliche Selbstbehauptung.

HOFFNUNG ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas SINN hat – egal wie es ausgeht.

-Vaclav Havel-

Im Weltenmeer der Entwicklung ist Wahrheit ein Moment, eine kleine Insel des Augenblicks – hell, grün und licht    und schon vorbei.

Die Menschen haben die Steine gefragt, warum seid ihr nicht wie wir? Die Steine haben geantwortet: „Wir sind noch nicht hart genug!“.

Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.

Wenn in der ‚Lindenstraße‘ einer stirbt oder auszieht, bekommen wir Briefe, ob man in die Wohnung einziehen kann und wie teuer die Miete ist.‘
(Hans Geißendörfer, Regisseur der erfolgreichen Fernsehserie ‚Lindenstraße‘)

Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war.

 

Mal ein paar Gedanken über die Natur… 😉

Die Fertilität von Solanum tuberosum ist indirekt proportional dem Intelligenzquotienten der Agrarökonomen.

oder aber

Die Intelligenz des Agronomen verhält sich reziprok zum Diameter seiner solanum.

Der Regen ist eine primöse Zersetzung luftähnlicher Mibrollen und Vibromen, deren Ursache bis heute nicht stixiert wurde. Schon früher wurden Versuche gemacht, Regenwasser durch Glydensäure zu zersetzen, um binocke Milien herzustellen…
(Karl Valentin)

Da flehen die Menschen die Götter an
um Gesundheit
und wissen nicht, dass sie die Macht darüber selbst besitzen.
Durch ihre Unmäßigkeit
arbeiten sie ihr entgegen
und werden so selbst
durch ihre Begierde zu Verrätern
an ihrer Gesundheit.
(Demokrit)

 

Wer anderen etwas vorgedacht,
wird jahrelang erst ausgelacht.
Begreift man die Entdeckung endlich,
so nennt sie jeder selbstverständlich.
(Wilhelm Busch)

Wer keine Muße kennt,
lebt nicht!
(aus Sizilien)

»Das schreckliche 19. Jahrhundert hat den Leuten in den Kopf gesetzt, dass Arbeit eine Tugend sei. Dass man immer mehr verdienen müsse, um mehr ausgeben zu können. Dass man nicht leben könne, ohne alle möglichen Bedürfnisse zu befriedigen. Aber das ist nicht richtig. Nichtstun genügt zum Leben. Nicht aus Faulheit, sondern um wirklich zu leben. Man hat die Leute dazu abgerichtet, dass sie ihr Leben damit vergeuden, es zu verdienen.«
(der französische Städteplaner Aillaud)

 

„Das typisch Menschliche: sich aus Angst vor einer unbekannten Zukunft an die bekannte Vergangenheit klammern.“

John Naisbitt (*1930), amerik. Prognostiker


In stabilen Zeiten hat alles seinen festen Namen und festen Platz, deshalb läßt sich da nirgendwo ein Hebel ansetzen… Doch in den sogenannten Zwischenzeiten bieten sich schier unabsehbare Möglichkeiten… Mein Gott, in welch phantastischer Zeit wir doch leben!“

John Naisbitt (*1930), amerik. Prognostiker

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.“

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller

»….und stellte mit großem Erstaunen fest, dass die Tasaday ohne große Mühe, ja fast spielerisch ihre Nahrung im Dschungel fanden. Ein amerikanischer Journalist stoppte sie bei dieser Tätigkeit mit der Uhr. Innerhalb zweier Stunden hatten zwei Männer so viel Essbares gefunden, dass sieben Menschen einen Tag lang gut und reichlich viel essen konnten… Die Tasaday führen ein Leben, dessen Wünsche in so kurzer Zeit und mit so geringer Anstrengung erfüllt werden können, dass ihnen viel Zeit der Muße bleibt, welche sie vertrödeln und verplaudern.«
(H. Tichy: Tau-Tau)

 

Der Genügsame ist reich.

(Lao-Tse)

»Die bescheidenste Hausgehilfin würde heute sofort empört revoltieren, böte man ihr ein Zimmer mit Heizung, der Beleuchtung sowie der Schlaf- und Waschgelegenheiten an, die der Geheimrat von Goethe oder selbst der Herzogin Anna Amalie von Weimar durchaus ausreichend erschienen.«
(Konrad Lorenz)

 

Der Narr tut, was er nicht lassen kann,
der Weise lässt, was er nicht tun kann.
(Chinesisch)

 

Man heilt einen kranken Körper nur dadurch, dass man seinen ursprünglichen Lebensführungsrhythmus wiederherstellt.
(Are Waerland)

 

Wenn es für mich eine Arbeit gibt, so entledige ich mich der Belastung sofort: Sie wird nicht getan, sondern auf einen Zettel geschrieben. Übersehen kann ich sie nicht mehr, ich habe sie ja schwarz auf weiß, und nun kann ich sie getrost vergessen. Ich habe ganze Listen von Arbeiten, wichtigen und weniger wichtigen. Alle werden mit Rotstift nach ihrer Wichtigkeit nummeriert. Da steht meinetwegen Gartentor reparieren, Wäsche waschen, Salat pflanzen, Kartoffeln setzen, Türen streichen, Auto zur Inspektion, Bericht schreiben, Erdbeeren ernten, Wiese mähen, Kuchen backen usw. Jede bekommt ihre Nummer. Und in aller Gelassenheit und ohne Terminplanung werden die Dinge nach und nach bearbeitet und durchgestrichen, aber ja nicht zu viel an einem Tag. Diejenigen Arbeiten, die sparen helfen, die vor Schaden, Verlust oder Verderb schützen, sind meistens vorrangig. Sind mehrere Neueintragungen vorgekommen, wird neu nummeriert. Habe ich mein letztes oder vorletztes Hemd angezogen, so kommt Wäschewaschen an die erste Stelle. Die hohen Nummern, so ab 15 oder 20, die werden meistens nie erledigt, da gehe ich lieber spazieren, was ist schon dabei?
(Gerhard Schönauer)


Die leichte – scheinbare – Gewinnvermehrung, Vielseitigkeit und der Universalwert des Geldes üben magische Versuchungen aus. Wahrscheinlich ist das Geld die gefährlichste Erfindung des Menschen – ohne Geld hätte er auch kaum die Atombombe erfunden.
(Gerhard Schönauer)

 

Wenn jemand Gesundheit sucht, frage erst, ob er bereit ist, künftig die Ursachen der Krankheiten zu meiden. Erst dann darfst du ihm helfen.
(Sokrates)

 

„Verhungern am voll gedeckten Tisch“
(Worldwatch Institute, über 1,2 Milliarden weltweit übergewichtig und dennoch unterernährte ‚Zivilisations’Menschen)

Der hastende Mensch ist sicher nicht nur von Gier gelockt, die stärksten Lockungen würden ihn nicht zu so energischer Selbstbeschädigung veranlassen können, er ist getrieben,
– und was ihn treibt, kann nur die Angst sein.
(Konrad Lorenz)

 

Begib dich gleich hinaus aufs Feld
fang an zu hacken und zu graben
erhalte dich und deinen Sinn
in einem ganz beschränkten Kreise,
ernähre dich mit ungemischter Speise,
leb´ mit dem Vieh als Vieh, und acht es nicht für Raub,
den Acker, den du erntest, selbst zu düngen;
das ist das beste Mittel, glaub‘!
(Goethe)

 

Wer einen Beruf ergreift, ist verloren.
(H.D. Thoreau)

 

 

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ Im modernen Management werden heute andere Strategien bevorzugt. Unternehmensberater stellen folgende Vorgehensweisen zur Diskussion:

Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
Wir wechseln den Reiter.
Wir sagen: „So haben wir schon immer geritten.“
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das tote Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir senken die Qualitätsstandards für tote Pferde.
Wir bilden eine Taskforce, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden.
Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte.“
Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des toten Pferdes zu erhöhen.
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
Wir kaufen etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt.
Wir erklären, dass unser Pferd schneller, besser und billiger tot ist.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um Verwendung für tote Pferde zu finden.
Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
Wir richten eine eigene Kostenstelle für tote Pferde ein.

(aus dem Internet)

 

Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will!
(Albert Schweitzer)

 

 

„Zwei Dinge trüben sich beim Kranken:
a) der Urin
b) die Gedanken“
(Eugen Roth)

 

Nicht Gut, nicht Gold, noch göttliche Pracht;
nicht Haus, nicht Hof, noch herrischer Prunk;
nicht trüber Verträge trügender Bund, noch heuchelnder Sitte hartes Gesetz:
Selig in Lust und Leid lässt – die Liebe nur – sein!
(Richard Wagner)

 

Auch das Zufälligste ist nur ein, auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges.
(Schopenhauer)

 

„Die Wissenschaft,ursprünglich einmal angetreten gegen kirchlichen Dogmatismus, ist längst selbst zu einem neuen Glaubenssystem verkommen, das von neuen Schriftgelehrten gepredigt und von weiten Teilen der Öffentlichkeit nachgebetet wird.“ (Bernd Senf)

 

Wenn die Natur verabscheut, so spricht sie es laut aus;
das Geschöpf, das falsch lebt, wird früh zerstört. Unfruchtbarkeit, kümmerliches Dasein, frühzeitiges Verfallen, das sind ihre Flüche, die Kennzeichen ihrer Strenge.
(Johann Wolfgang von Goethe)

 

Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen die Tiermörder mit den gleichen Augen betrachten werden, wie jetzt die Menschenmörder.
(Leonardo da Vinci)

 

 

»Wirklichkeit ist wie ein Blitz,

der in jedem Steine gefangen zuckt.

Weckst du ihn nicht,

so bleibt der Stein ein Stein,

die Stadt eine Stadt,

die Schönheit schön,

die Langeweile langweilig,

und alles schläft den Traum der Dinge,

bis du, aus deinen hochgespannten Strömen her,

sie mit Gewitter »Wirklichkeit« überflutest«.

(Hermann Hesse)

 

 

‚Tiere versteckt Euch,
die Menschen feiern wieder
das Fest des Friedens‘

 

Kochwäsche wird nicht so heiß getragen, wie sie gewaschen wird.

(Tobias Schatte)

 

 

 

Dort war ein Mann, aus Samos gebürtig, doch war er die Insel samt ihren Herren geflohn und lebte als Feind der Tyrannis freiwillig in der Verbannung. Der drang, wenn auch fern in des Himmels Höhen ihr Sitz, im Geist zu den Göttern; und was die Natur den menschlichen Blicken verbarg, er sah’s mit dem inneren Auge.
Als er mit wachem Sinn dann alles durchspäht hatte, trug er Schülern es vor und lehrte fortan der Schweigenden, seine Worte bewundernden Kreise die Uranfänge des großen Weltalls, die Gründe der Dinge und, was die Natur, was ein Gott sei.
Auch wie der Schnee, wie der Blitz entsteht, oder der Jupiter donnre, oder der Wind, der die Wolken zerreißt, was die Erde erschüttre.
Auch, nach welchem Gesetz die Gestirne wandeln, und alles, was verborgen noch sonst. Er rügte zuerst, dass Beseeltes aufgetischt wurde als Mahl, er löste zuerst den gelehrten Mund, dem doch Wenige nur geglaubt, zu solcherlei Reden:
‚Sterbliche schändet nicht mit verruchtem Mahl eure Leiber! Feldfrüchte gibt es, gibt Äpfel, die schwer und lastend die Zweige nieder zu Boden ziehn, gibt an Reben schwellende Trauben….
Reichtum häuft verschwendend und milde Gerichte die Erde, bietet in Menge euch Speisen, die frei von Mord und von Blut sind.
Tiere stillen den Hunger mit Fleisch, und sie auch nicht alle: Lebt doch das Pferd und das Rind, das Schaf und die Ziege von Gräsern. Aber die, die von wilder und unbezähmbarer Art sind, wie die armenischen Tiger, die zornesmutigen Löwen und mit den Wölfen die Bären, die freun sich an blutiger Mahlzeit.
Welch ein Frevel, weh! Wenn Geweid in Geweide gestopft wird und ein gieriger Leib einen Leib verschlingend sich mästet, ein Beseeltes lebt vom Tod eines anderen Beseelten!
Wie? Von den Schätzen umringt, die der Mütter beste, die Erde, alle hervorbringt, kann nichts dich erfreun, als mit wütenden Zähnen gräßliche Wunden zu kaun. Cyklopenbrauch zu erneuern!
Kannst Du nur dann, wenn zuvor Du umgebracht einen Andern, stillen den Hunger des übelgesittetten, gierigen Bauches?
Jene vergangene Zeit, die wir doch die ‚Goldene‘ nennen, ist mit den Früchten der Bäume und dem, was der Boden hervorbringt, glücklich gewesen und hat ihren Mund nicht mit Blute besudelt. Sicher schwangen da durch die Lüfte ihre Flügel die Vögel, frei von Ängsten streifte da mitten im Kraute der Hase, und sein arglos Gemüt brachte nicht den Fisch an den Haken. Ohne Verrat und ohne die Furcht vor Arglist war alles da und immer des Friedens voll. Als dann ein Unnützer, wer auch immer es war, an der früheren Kost kein Genüge mehr fand und Fleisch von Leibern als Speise versenkt in den gierigen Bauch, da schuf dem Verbrechen er Bahn. …..‘ (Ovid über Pythagoras 570- 480 v.Chr.)


 

Wenn Arbeit etwas Gutes wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen

überlassen.

Sprichwort aus Haiti

 

 

Wir plündern die Schöpfung, weil eine maßlos gewordene Spezies ihre Grenzen sprengt: die Südhemisphäre durch Explosion der Bevölkerung, die Nordhemisphäre durch Explosion der Ansprüche. Jährlicher Zuwachs von 80 bis 90 Millionen Menschen. 250 Millionen Amerikaner verbrauchen so viel wie 4 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern.
(Univ. Prof. Dr. Bernd Lötsch)

 

 

 

Die Wahrheit wartet auf Augen ungetrübt von Verlangen.
(indisch) 

 

 

Ich sehe heute den Tod wie die Genesung eines Kranken,
wie den ersten Gang in den Garten nach langer Krankheit.
Ich sehe heute den Tod wie ein Mensch,
der sich heim sehnt nach langer Gefangenschaft.
(Gedicht aus dem Ägyptischen)

 

 


‚Du wirst nicht zum Dissidenten, weil du eines Tages beschließt, diese äußerst ungewöhnliche Karriere anzunehmen. Du wirst von deinem eigenen Gefühl für Verantwortung in Verbindung mit einer komplexen Umgebung externer Umstände dorthin geworfen. Du wirst aus den bestehenden Strukturen geworfen und in eine Position im Konflikt mit ihnen versetzt. Es beginnt mit dem Versuch, deine Arbeit gut zu machen und endet mit der Brandmarkung als Staatsfeind.‘
(Vaclav Havel)

 

 

„Alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren, wie die Farben des Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben.“
(Michael Ende)

 

 

 

 

Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen,
Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt,
Tanzt, als würde keiner hinschauen,
Singt, als würde keiner zuhören,
Lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.


 

 

Lernen, ist herausfinden, was du bereits weißt.
Handeln, ist zeigen, dass du es weißt.
Lehren, ist andere wissen lassen, dass sie es genauso gut wissen, wie du selbst.

 

 

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Jeder glaubt er hätte genug davon.

Bis eine Kuh 200kg wiegt, muss sie wesentlich mehr Gras als 200 kg fressen. Die Kuh ist sozusagen veredeltes Gras und damit auf einem höheren Ordnungsniveau.
(Jens Manfredson)

 

 

 

Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.
(Goethe zu Eckermann)

 

 

„Neuer Arzt – neuer Friedhof“         (deutsches Sprichwort)


 

„Es ist das Dasein der meisten: ein Dasein von Sklaven, die sich freuen, dass schon wieder ein Monat ihres Lebens vorüber ist. Man könnte sie grausamerweise fragen, wozu sie denn leben? Sie tun es aus purer Angst vor dem Sterben, nichts weiter.“ (Max Frisch)


„…und der Trunk ist ein großer Beförderer von drei Dingen:
rote Nasen, Schlaf und Urin.
Buhlerei befördert und dämpft er zugleich:
er fördert das Verlangen und schwächt das Tun.“
(Shakespeare, Macbeth)

„was du wirst erwachend sehn,
wähl es dir zum Liebsten schön.“
(W. Shakespeare)


‚Das böseste Böse braucht keinen Grund‘, sagt Thomas, ‚aber es will sich verbergen‘. Deshalb gibt der Böse einen Grund an, warum er böse ist. Damit verharmlost er das Böse. Und Geld ist ein Grund, den jeder versteht…..‘
(aus ‚Der Menschensohn‘ von Michael Köhlmeier)

 

Der Schlüssel zur Freiheit liegt in uns selbst, aber wir versäumen es, ihn zu gebrauchen. Wir warten immer darauf, daß ein anderer uns die Tür öffne und das Licht einströmen lasse. – Jiddu Krishnamurti –

Ich habe auf Elektrizität verzichtet und heize selber Herd und Ofen. Abends zünde ich die alten Lampen an. Ich hacke das Holz und koche das Essen. Diese einfachen Dinge machen den Menschen einfach; doch wie schwer ist es, einfach zu sein!

C. G. Jung

 

Die Schule ist die einzige Kulturfrage, die ich ernst nehme und die mich gelegentlich aufregt. An mir hat die Schule viel kaputt gemacht.

– Hermann Hesse –

 

Schätzt Sorgen nach ihrem wahren Wert, das heißt, gar nicht und werft sie ab.

Prentice Mulford

 

Eure Kleider verbergen viel von eurer Schönheit, doch verstecken sie nicht das Unschöne. Und obwohl ihr in Gewändern die Freiheit des Persönlichen sucht, könnt ihr darin einen Zügel und eine Kette finden. Könntet ihr der Sonne und dem Wind mit mehr Haut und weniger Kleidung begegnen! Denn der Atem des Lebens ist im Sonnenlicht, und die Hand des Lebens ist im Wind.
(Khalil Gibran, aus ‚Der Prophet‘)


Und vergesst nicht, dass es die Erde freut, eure nackten Füße zu spüren und dass die Winde sich danach sehnen, mit eurem Haar zu spielen.
(Khalil Gibran, aus ‚Der Prophet‘)

 

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne
die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.
(Kurt Tucholsky)

 

Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens was er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.
(Friedrich Nietzsche)

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie.

Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt,  den hassen sie.

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter. (Zarko Petan)

„An die dumme Stirne gehört als Argument von Rechts wegen die geballte Faust!“
-Friedrich Nietzsche –

 

 

Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

-Albert Einstein-

Was nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen.

-Schopenhauer-

 

 

Schöne Worte sind meist nicht wahr, wahre Worte sind meist nicht schön.

Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid. (Leonardo da Vinci)

Es sind die Phantasten, die die Welt in Atem halten – nicht die Erbsenzähler!


Farin Urlaub Racing Team: Lieber Staat

lieber staat

„lieber staat, ich fühle mich so rundum wohl in dir

lieber staat, es weht ein wind von freiheit hier

du erklaerst mir immer wieder, was erlaubt ist und was nicht

lenkst mein leben jeden tag und bist furchtbar fuersorglich

ach, was waer ich ohne dich

danke, dass du mich regierst

danke, dass du mich regierst

und dass du mich nicht ignorierst

lieber staat, gut, dass du weisst, was richtig fuer mich ist

lieber staat, schoen, dass du so ehrlich bist

du willst immer nur mein bestes und du gibst mir zu verstehn

wenn mir irgendwas nicht passt, steht mir frei, hier weg zu gehn

danke, dass du mich regierst

womit hab ich das verdient?

ich rutsche vor dir auf die knie

lieber staat, jetzt mal echt, du bist absolut gerecht

wer was andres sagt, macht dich nur schlecht

lieber staat, eigentlich waer ich gar nichts ohne dich

ich schrob dir dieses lied, du weisst bescheid

als zeichen meiner dankbarkeit

lieber staat, ich weiss, vor dir sind alle menschen gleich

lieber staat, ganz egal, ob arm, ob reich

manche sagen zwar, du waerest auf dem rechten auge blind

wobei die, die das behaupten alle terroristen sind

das lernt man bei uns schon als kind

danke, dass du mich regierst

danke, dass du mich regierst

und in serbien einmaschierst

lieber staat, du bist hart aber nur, wenn es was nuetzt

zum beispiel, wenn du uns vor auslaendern beschuetzt

lieber staat, da sind ganz klar arbeitsplatze in gefahr

es gibt viel zu viel ausland auf der welt

und die wolln eh nur unser geld

bevor ich es vergesse, eine kleine sache nur

ich danke dir fuer deine leitkultur

lieber staat, ich habs kapiert, es ist einfach herrlich hier

die massen stehen jubelnd hinter dir

lieber staat, ohne mist, bleib genau so, wie du bist

ich taetowier mir deine flagge ins gesicht

ich bin so schrecklich stolz auf dich…“



„wenn die geistige sonne tief steht, werfen selbst zwerge riesige schatten!“


In der selbstlosen und aufopferungsfähigen Anhänglichkeit eines Tieres liegt etwas, das unmittelbar zum Herzen dessen spricht, der oft Gelegenheit gehabt hat, die Armseligkeit und Unbeständigkeit der Menschen – was Freundschaft und Treue angeht – zu erproben. (E. A. Poe)


„Ja, wenn die Qualität der Gesellschaft sich durch die Quantität ersetzen ließe; da wäre es der Mühe werth, sogar in der großen Welt zu leben: aber leider geben hundert Narren, auf einem Haufen, noch keinen gescheiten Mann.“

-Schopenhauer-


Freiheit ist ein Zustand des Geistes – nicht die Freiheit von etwas, sondern das Gefühl der Freiheit, der Freiheit, alles anzuzweifeln und in Frage zu stellen, und zwar so intensiv, aktiv und kraftvoll, dass sie jede Art von Abhängigkeit, Sklaverei, Anpassung und Anerkennung von sich wirft.

– Jiddu Krishnamurti –

 

Deine Schuld ( die ärzte)

Hast Du Dich heute schon geärgert,

war es heute wieder schlimm?

Hast Du Dich wieder gefragt

warum kein Mensch was unternimmt?

Du musst nicht akzeptieren was Dir überhaupt nicht passt

wenn Du Deinen Kopf

nicht nur zum Tragen einer Mütze hast!

Es ist nicht Deine Schuld

dass die Welt ist wie sie ist

es wär nur Deine Schuld wenn sie so bleibt!

Es ist nicht Deine Schuld

dass die Welt ist wie sie ist

es wär nur Deine Schuld wenn sie so bleibt!

Trau keinem der Dir sagt

dass Du nichts verändern kannst

die, die das behaupten

ham´ nur vor Veränderung Angst

es sind dieselben die behaupten es sei gut, so wie es ist

und wenn Du etwas ändern willst

dann bist Du automatisch Terrorist…

Es ist nicht Deine Schuld

dass die Welt ist wie sie ist

es wär nur Deine Schuld wenn sie so bleibt!

Weil  jeder  der  die  Welt  nicht  ändern  will

ihr Todesurteil unterschreibt ! !

Laß´ uns diskutieren, denn in unser´m schönen Land

sind zumindest theoretisch

–        alle furchtbar tolerant

Worte wollen nichts bewegen – Worte tun niemandem weh

darum laß´ uns drüber reden

Diskussionen sind okay . . ?

Geh mal wieder auf die Straße,

geh mal wieder demonstrier´n

denn wer nicht mehr versucht zu kämpfen

–       kann nur verlier`n !

Die Dich verarschen, die hast Du selbst gewählt

Darum laß´ sie Deine Stimme hör´n

weil  J E D E  Stimme zählt!

Es ist nicht Deine Schuld

dass die Welt ist wie sie ist

es wär nur Deine Schuld wenn sie so bleibt!

DIE ÄRZTE 2004




1000 gute Gründe  (DIE TOTEN HOSEN)

Hohe Berge, weite Täler

klare Flüsse und blaue Seen

dazu ein paar Naturschutzgebiete

alles wunderschön

Wir lieben unser Land!

Totale Pflichterfüllung

Ordnung und Sauberkeit

alles läuft hier nach Fahrplan

der Zufall ist unser Feind

Wir lieben unser Land

unser Fernsehprogramm, unsere Autobahn

Wir lieben unser Land…

Es gibt 1000 gute Gründe

auf dieses Land stolz zu sein

warum fällt uns jetzt auf einmal

kein einziger mehr ein?!

Unser Lieblingswort heißt Leistung

wir sind auf Fortschritt eingestellt

nichts ist hier unkäuflich

wir tun alles für gutes Geld

Wir lieben unser Land

all die Korruption, die Union

Wir lieben unser Land

Es gibt 1000 gute Gründe

auf dieses Land stolz zu sein

warum fällt uns jetzt auf einmal

kein einziger mehr ein?!

Unsere Pässe sind fälschungssicher

unser Lebenslauf bekannt

keiner scheint hier zu merken

das man kaum noch atmen kann

Wir lieben unser Land

für jeden Querkopf ein Gummigeschoß

Wir lieben unser Land

Wo sind all die guten Gründe

auf dieses Land stolz zu sein?

so sehr wir auch nachdenken

uns fällt dazu nichts ein!

DIE TOTEN HOSEN 1988

 

 

„Ich bin überzeugt, daß es ebensosehr unsere moralische Pflicht ist, dem Bösen die Gefolgschaft zu verweigern wie sie dem Guten anzutragen. Kein anderer hat diese Überzeugung so wortmächtig und leidenschaftlich weitergetragen wie Thoreau. Seine Werke und sein persönliches Zeugnis machen ihn zu unser aller Vorbild kreativen Ungehorsams.“ -Martin Luther King-

 

 

„Für die Tiere sind alle Menschen Nazis; für sie ist jeden Tag Treblinka.“ – Isaac Bashevis Singer

„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung“ – Albert Einstein

„The question ist not can animals speak but can they suffer.“ – Jeremy Bentham

„Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde und die Tiere ihre geplagten Seelen.“ – Arthur Schopenhauer

Ich habe mir den Wahlspruch zu eigen gemacht: „Die beste Regierung ist die, welche am wenigsten regiert“; und ich sähe gerne, wenn schneller und gründlicher nach ihm gehandelt würde. Wenn er verwirklicht wird, dann läuft es auf dies hinaus – und daran glaube ich auch: „Die beste Regierung ist die, welche gar nicht regiert“; und wenn die Menschen einmal reif dafür sein werden, wird dies die Form ihrer Regierung sein. Eine Regierung ist bestenfalls ein nützliches Instrument; aber die meisten Regierungen sind immer – und alle sind machmal – unnütz. Die Einwände, die man gegen ein stehendes Heer hervorgebracht hat – und davon gibt es viele und gewichtige, die sich durchsetzen sollten -, können letztlich auch gegen eine ständige Regierung erhoben werden. Das stehende Heer ist doch nur ein Arm der ständigen Regierung. Diese Regierung aber, die nichts weiter als die Form ist, welche das Volk zur Ausführung seines Willens gewählt hat, kann leicht mißbraucht und verdorben werden, bevor das Volk Einfluß darauf nehmen kann. Der Krieg in Mexiko beweist es, das Werk einer vergleichsweise geringen Zahl von einzelnen, welche die ständige Regierung als ihr Werkzeug benutzen: Das Volk hätte dieser Maßnahme von vornherein nicht zugestimmt. -Henry David Thoreau, Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat, 1849.

UNTER EINER REGIERUNG, DIE IRGENDJEMANDEN UNRECHTMÄSSIG EINSPERRT, IST DAS GEFÄNGNIS DER ANGEMESSENE PLATZ FÜR EINEN RECHTSCHAFFENDEN MENSCHEN. -Henry David Thoreau, Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

„Der rechte Platz, der einzige, den Massachusetts seinen freieren und weniger kleinmütigen Geistern anzubieten hat, ist eben das Gefängnis, wo sie von Staates wegen ausgesetzt und ausgeschlossen werden, nachdem sie sich durch ihre Grundsätze schon selbst ausgeschlossen haben. Der entflohene Sklave, der auf Bewährung entlassene mexikanische Kriegsgefangene und der Indianer mit seinen Anklagen gegen das Unrecht, das man seiner Rasse zugefügt: nur hier sollen sie ihn finden, im Gefängnis; auf diesem abgeschiedenen, aber freieren und ehrbareren Boden, wo der Staat jene hinbringt, die nicht mit ihm, sondern gegen ihn sind – es ist das einzige Haus in einem Sklavenstaat, das ein freier Mann in Ehren bewohnen kann.                                                                                                 Vielleicht glauben manche, daß sie dort ihren Einfluß verlieren, daß ihre Stimme das Ohr des Staates nicht mehr erreicht, sie glauben, daß ihre Gegnerschaft innerhalb dieser Mauern unwirksam wäre – aber sie wissen nicht, um wieviel die Wahrheit stärker ist als der Irrtum und wieviel überzeugender und wirkungsvoller sie die Ungerechtigkeit bekämpfen können, wenn sie sie nur ein bißchen an sich selbst erfahren haben.                                                                              Lege in deine Stimme das ganze Gewicht, wirf nicht nur einen Papierzettel, sondern deinen ganzen Einfluß in die Waagschale. Eine Minderheit ist machtlos, wenn sie sich der Mehrheit anpaßt; sie ist dann noch nicht einmal eine Minderheit; unwiderstehlich aber ist sie, wenn sie ihr ganzes Gewicht einsetzt. Vor der Wahl, ob er alle anständigen Menschen im Gefängnis halten oder Krieg und Sklaverei aufgeben soll, wird der Staat mit seiner Antwort nicht zögern.               Wenn tausend Menschen dieses Jahr keine Steuern bezahlen würden, so wäre das kein brutaler und blutiger Akt – das wäre es nur, wenn sie die Steuern zahlten und damit dem Staat erlaubten, Brutalitäten zu begehen und unschuldiges Blut zu vergießen.  Das erstere ist, was wir unter einer friedlichen Revolution verstehen – soweit sie möglich ist. Wenn nun aber – wie es geschehen ist – der Steuereinnehmer oder irgendein anderer Beamter mich fragt: „Was soll ich aber jetzt tun?“, so ist meine Antwort: „Wenn du wirklich etwas tun willst, dann lege dein Amt nieder.“  Wenn einmal der Untertan sein Gehorsam verweigert und der Beamte sein Amt niedergelegt hat, dann hat die Revolution ihr Ziel erreicht. Doch nehmen wir ruhig an, daß dabei auch Blut vergossen werden müßte. Wird denn nicht gewissermaßen auch Blut vergossen, wenn das Gewissen verletzt wird? Durch diese Wunde fließt das wahre Menschentum eines Mannes und seine Unsterblichkeit, und er verblutet zu immerwährendem Tod. Heute sehe ich dieses Blut fließen. […]                                                                    Gäbe es jemanden, der gänzlich ohne Geld auskäme, sogar der Staat würde zögern, welches von ihm zu verlangen. Aber der Reiche hat sich – ohne daß ich besonders neidisch wäre – immer an die Institution verkauft, die ihn reich gemacht hat. Um es überspitzt auszudrücken: je mehr Geld, desto weniger Anstand; denn das Geld tritt zwischen den Menschen und die gewünschten Gegenstände, und es erwirbt sie an seiner Statt; und es war sicherlich keine große Tugend, Geld zu erwerben. Geld erstickt viele Fragen im Keim, die sonst unangenehme Antworten gefordert hätten; die einzige neue Frage, die es aufwirft, ist, wie man es ausgeben soll.                                HENRY DAVID THOREAU, Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat. ISBN 3-257-06460-8

Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.

Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.
(Leo Tolstoi)

Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser und Schlachtfelder verkraftet, ist selber schlachtreif.
-Karlheinz Deschner –

Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!
(Leonardo da Vinci)

Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.
(Alexander von Humboldt)

Die besten Reformer, die die Welt
je gesehen hat, sind die,
die bei sich selbst anfangen.
(Georg Bernhard Shaw)

Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen NEIN.
(Kurt Tucholsky)

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
(George Orwell)

„Ohne Musik wäre die Welt ein Irrtum.“
– Friedrich Nietzsche-

„Mache heute besser als gestern!“
-Budhistisches Sprichwort-

„Mein unerschütterlicher Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.“
-A. Schopenhauer-

Zwei Dinge sind unendlich – das Universum und die Dummheit der Menschen. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher. -Albert Einstein-

 

„Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.“ Erich Fried

Niemand wird als Arschloch geboren – man wird dazu erzogen.

 

‚Und das Land, das ursprünglich groß genug war, um alle seine Bewohner zu versorgen, wird auf einmal zu klein sein, und wir werden in den Krieg ziehen müssen.‘
(Schon im 4.Jhdt.v.Chr. warnte Plato so, in seinem ‚Der Staat‘ vor dem wachsenden Fleischkonsum)

Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu reden. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.                             -unbekannt-

Das rationale am Menschen sind seine Einsichten, das Irrationale, dass er nicht danach handelt.

„Der Mensch versteht nichts, aber das auf hohem Niveau…“
– Dieter Nuhr
Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege anzetteln, denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.

 

 

 

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun!

Zufriedenheit entsteht nicht durch die Erfüllung aller Wünsche, sondern aus der Wertschätzung dessen, was man hat.


„Was Sie heute in den Köpfen der Menschen finden, ist oft gar nicht mehr die Realität, sondern eine von den Medien konstruierte, hergestellte Wirklichkeit.“
(Prof. Dr. Elisabeth Noelle-Neumann).

 


‚Das böseste Böse braucht keinen Grund‘, sagt Thomas, ‚aber es will sich verbergen‘. Deshalb gibt der Böse einen Grund an, warum er böse ist. Damit verharmlost er das Böse. Und Geld ist ein Grund, den jeder versteht…..‘
(aus ‚Der Menschensohn‘ von Michael Köhlmeier)