Früher war alles besser…

und hier mal wieder…. weil Musik ein fantastischer Lehrer sein kann:

Tag der Milch, Schweiz, im April 2014

Saltatio Mortis: Früher war alles besser

Saltatio Mortis: Wachstum über alles

Saltatio Mortis: Krieg kennt keine Sieger

Die Bandbreite: Plan B

Die Bandbreite: Wann wird man je verstehen

Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral von Konstantin Faigle

Kinostart 02.05.2013
Arbeit nennt sich die Religion des 20. Jahrhunderts. Sie ist in der modernen Wohlstandsgesellschaft das tägliche Mantra, der Grund, morgens aufzustehen. Über ihr Schaffen definieren sich die Menschen, beziehen sie ihr Selbstbewusstsein, Bestätigung und ein Sicherheitsgefühl. Regisseur Konstantin Faigle reist quer durch die Welt, um den Mythos Arbeit zu ergründen und seine Wurzeln zu suchen. Er sucht die Zentren des modernen Arbeitsbegriffs auf und befragt Experten. Genre: Doku-Drama Regie: Konstantin Faigle Cast: Helene Grass , Nina Proll , Heinz W. Krückeberg Laufzeit: 102 min. FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung) Verleih: W-Film

störsender.tv – Dieter Hildebrandt sendet jetzt im Internet!

Quelle: HNA

Der Altmeister sendet jetzt im Internet

Der 85-jährige Dieter Hildebrandt mischt in seinem Magazin „störsender.tv“ aktuelle politische Debatten auf

von Nicole Flöper

Ein alter Mann sitzt in einem abgedunkelten Raum vor seinem Laptop. Mit seinem Headset gibt er Kommandos an einen Agenten vor dem Reichstag. Der schmuggelt ein Banner rein, das er über dem Bundesadler im Bundestag enthüllt: Es trägt den Titel  „Goldman Sachs“.

So wird das erste Thema des von Dieter Hildebrandt ins Leben gerufenen „störsender.tv“ eingeführt: In der ersten Folgegeht es um Kasinokapitalismus. Eine Folge des TV-Magazins dauert 30 Minuten und ist 14-tägig im Internet auf der Seite www.stoersender.tv, aber auch auf den Videoportalen youtube und Vimeo zu sehen.

Der 85-jährige hat so dem Fernsehen den Rücken gekehrt. Ende der 50er-Jahre war er mit der „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ berühmt geworden. Er etablierte in den 80ern in der ARD die Kabarettsendung „Scheibenwischer“, die von 1980 bis 2008 ausgestrahlt wurde.

Außer Hildebrandt gestalten unter anderem Konstantin Wecker, Ecco Meineke und Sigi Zimmerschied das Programm. Zimmerschied agiert als Sigi Wutbürger, Wecker trällert ein lustiges Liedchen über Merkel, und Meinecke vertont „Mackie Messer“ von Bertold Brecht mit der Jazz Big Band Association neu.

Über sein Konzept sagte der 85-Jährige: Der Störsender will da stören, wo er glaubt, stören zu müssen, der Ungerechtigkeit ins Handwerk pfuschen, der Demokratie Nutzen zufügen und der Korruption ein Bein stellen. In der ersten Folge bekommt aber vor allem erst mal „Mutti“, also Angela Merkel, ihr Fett weg. Wer den Humor von Hildebrandt versteht, der hat sicher Spaß beim Zuschauen. Aber auch lernen kann man etwas, wenn zum Beispiel Hans Scharpf, Wirtschaftsanwalt und Occupy-Aktivist, seine Sicht der Dinge darstellt. In der kommenden Folge, die am Sonntag, 14. April, ausgestrahlt wird, geht es um das Thema Privatisierung von Wasser.

Das Programm von Hildebrandt kann man auch abonieren: für 66 Euro im Monat erhält man die Sendung drei Tage vorher, in besserer Qualität und kann im Forum auf der Internetseite agieren.